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Rinderfilet braten

5 Minuten Lesezeit 21 04 2026
Das The Meatlovers Team

Das Rinderfilet ist ein besonders mageres Stück Fleisch, das auf verschiedene Arten zubereitet werden kann. Bei der Zubereitung ist jedoch Aufmerksamkeit gefragt. Durch den geringen Fettanteil und die eher ungewöhnliche Form für ein Steak wird es häufig zu stark gegart, wodurch ein Chateaubriand zäh werden kann. Nach dem Lesen dieses Artikels weißt du genau, worauf du achten musst. Wir erklären dir die Grundlagen und geben dir direkt praktische Tipps mit.

Was ist Rinderfilet

Rinderfilet ist ein besonderes Stück Fleisch. Es ist sehr mager und hat eine andere Form als klassische Steaks, da es aus der Lende des Rindes geschnitten wird. Dieses Stück ist bekannt für seine zarte Struktur und vielseitigen Zubereitungsmöglichkeiten. Du kennst es vielleicht als kleinere Steaks, sogenannte Tournedos. Schneidet man das Mittelstück heraus, erhält man das Chateaubriand – das edelste und magerste Teilstück des Rindes. Genau deshalb ist es oft teurer.

Beim Rinderfilet ist die richtige Zubereitung entscheidend. Wird es falsch gegart, kann es schnell trocken und zäh werden. Deshalb zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du es optimal zubereitest.

Der perfekte Ablauf zum Rinderfilet braten

Für ein perfektes Ergebnis brauchst du einen klaren Ablauf. Von den benötigten Utensilien über das Anbraten bis hin zur Ruhephase und Kerntemperatur – mit diesem Leitfaden gelingt dir garantiert ein perfektes Chateaubriand.

Die benötigten Zutaten und Tools

Bevor du startest, solltest du alles bereitstellen:

Ein hochwertiges Stück Rinderfilet 

  •  Salz
  • Pfeffer
  • Küchenpapier
  • Butter oder hitzebeständiges Öl
  •  Fleischthermometer
  •  Fleischzange
  • Aluminiumfolie

Optional kannst du noch Zutaten für eine Sauce wie Pfeffersauce oder Pilzsauce vorbereiten.

Rinderfilet auf Raumtemperatur bringen

Wie bei jedem Fleischstück ist es wichtig, das Fleisch vor der Zubereitung auf Raumtemperatur kommen zu lassen. So gart es gleichmäßiger. Lass das Rinderfilet mindestens 10 Minuten liegen und prüfe per Hand, ob es noch kalt ist.

Rinderfilet trocken tupfen

Das Trocken tupfen wird oft unterschätzt, ist aber essenziell. Entferne überschüssige Feuchtigkeit mit Küchenpapier. Feuchtes Fleisch sorgt in der Pfanne für Dampf statt Röstaromen – das verschlechtert das Ergebnis.

Rinderfilet würzen

Halte die Würzung bewusst einfach. Streue das Fleisch rundum mit Salz (optional etwas Pfeffer). Das Rinderfilet hat von Natur aus viel Eigengeschmack, der nicht überdeckt werden sollte. Zusätzliche Aromen kannst du später über Saucen hinzufügen.

Optional: Rinderfilet binden

Das Binden ist optional, aber sinnvoll. Es sorgt für eine gleichmäßige Dicke und damit für ein gleichmäßiges Garen. Zudem bleibt das Fleisch saftiger.

Lege alle 2–3 cm eine Schlaufe um das Fleisch und ziehe sie fest, aber nicht zu straff. Ergänze eine Längsschnur für zusätzliche Stabilität.

Rinderfilet braten

Das Anbraten ist der wichtigste Schritt.

Erhitze eine Pfanne auf mittelhoher Stufe mit Butter oder Öl. Sobald das Fett heiß ist, lege das Rinderfilet hinein und brate es rundum goldbraun an. Danach lässt du es bei niedriger Hitze weitergaren.

Ziel ist eine Kerntemperatur von etwa 52 °C. Kontrolliere diese mit einem Fleischthermometer. Sobald die gewünschte Temperatur erreicht ist, nimm das Fleisch aus der Pfanne.

Rinderfilet ruhen lassen

Lass das Fleisch 5–10 Minuten unter Aluminiumfolie ruhen. Dadurch verteilen sich die Fleischsäfte optimal und das Ergebnis bleibt saftig. Die Kerntemperatur steigt dabei noch um etwa 2 °C.

Schneidest du das Fleisch direkt an, verliert es einen Großteil der Säfte.

Die richtigen Kerntemperaturen

Je nach gewünschter Garstufe gelten folgende Richtwerte:

  • Rare: 48–52 °C
  • Medium rare: 52–55 °C
  • Medium: 55–58 °C
  • Medium well: 58–62 °C
  • Well done: ab 62 °C

Die besten Beilagen zum Rinderfilet

Zum Rinderfilet passen viele Beilagen, aber einige Klassiker stechen hervor. Kartoffelgerichte sind nahezu unverzichtbar – von Pommes frites bis hin zu Gratin dauphinois.

Als Gemüse eignen sich grüne Spargel besonders gut. Kurz in Olivenöl angebraten und leicht gesalzen sind sie die perfekte Ergänzung.

Für extra Geschmack sorgen Saucen wie:

  • Pfeffersauce
  • Rotweinsauce
  • Pilzsauce

Optional kannst du das Fleisch mit etwas Trüffelbutter verfeinern. Letztlich entscheidet dein Geschmack – hier lohnt es sich, zu variieren.

Häufig gestellte Fragen zum Rinderfilet braten

Wie lange sollte man Rinderfilet braten?

Die Dauer hängt stark von der Größe ab. Als grobe Orientierung gelten etwa 10 Minuten Gesamtgarzeit. Verlasse dich jedoch immer auf ein Fleischthermometer.

Welche Gewürze passen zu Rinderfilet?

Am besten hältst du es simpel: Salz und Pfeffer reichen aus. Weitere Aromen kommen über Saucen oder Toppings.

Welche Sauce passt zu Rinderfilet?

Die Auswahl ist groß – von fruchtigen Saucen bis hin zu kräftigen Varianten. Klassiker sind Pfeffersauce, Rotweinsauce und Pilzsauce.