Es sieht so aus, als hättest du deine Lieblingsstücke Fleisch noch nicht ausgewählt!
Das T-Bone ist eines der ikonischsten Fleischstücke, die man auf dem BBQ zubereiten kann. Das Fleisch ist beeindruckend und einzigartig durch die zwei verschiedenen Fleischteile: Filet (Rinderfilet) und Entrecôte. Diese Teile werden durch den T-förmigen Knochen getrennt, wodurch dieses Steak auch den Namen T-Bone trägt.
Natürlich möchte jeder so ein schönes Stück Fleisch perfekt zubereiten. Allerdings ist das T-Bone ein Steak, bei dem man einige wichtige Punkte beachten sollte, um das beste Ergebnis zu erzielen. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, einen Blog zu schreiben, in dem wir dir alle Ins und Outs erklären, damit du zu Hause das perfekte T-Bone auf dem BBQ grillen kannst.
Ein T-Bone ist, wie bereits beschrieben, eine Kombination aus zwei unterschiedlichen Fleischstücken, was diese Schnittart so besonders macht. Auf der einen Seite befindet sich das herrlich zarte Filet, das als das zarteste Stück vom Rind mit seiner feinen Struktur bekannt ist. Auf der anderen Seite des Knochens liegt das Entrecôte – ein etwas festeres Fleischstück mit mehr Fett, das für zusätzlichen Geschmack sorgt.
Das T-Bone verdankt seinen Namen dem T-förmigen Knochen. Dieser sieht nicht nur beeindruckend aus, sondern verleiht dem Fleisch beim Grillen auch einen leicht anderen Geschmack. Genau das macht das T-Bone so einzigartig, denn nur wenige Cuts besitzen diese Eigenschaft.
Vielleicht kennst du den Namen Porterhouse-Steak bereits. Dieser Cut ist dem T-Bone-Steak sehr ähnlich. In Bezug auf die Fleischstücke ist das Porterhouse identisch mit dem T-Bone. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Filetanteil beim Porterhouse größer ist.
Neben den Unterschieden zwischen T-Bone und Porterhouse gibt es noch weitere Variationen von T-Bones:
Ein T-Bone von einem getreidegefütterten Rind bedeutet, dass das Tier am Ende seines Lebens mit Getreide gefüttert wurde. Dadurch enthält das Steak etwas mehr Fett als ein T-Bone von einem grasgefütterten Rind. In der Fleischwelt gilt: Fett ist Geschmack – deshalb werden diese Steaks in der Regel etwas besser bewertet.
Im Gegensatz dazu stammt dieses T-Bone von einem Rind, das ausschließlich Gras gefressen hat. Das verleiht dem Fleisch einen typischeren, intensiveren Fleischgeschmack. Zudem ist es magerer, da es weniger Fett enthält.
Black Angus ist bekannt für seine hohe Fleischqualität und starke Marmorierung. Ein T-Bone vom Black-Angus-Rind gehört daher qualitativ zu den besten Varianten – nur noch übertroffen von Wagyu.
Ein Kalbs-T-Bone ist magerer als ein Rinder-T-Bone. Der Geschmack ist milder und die Fleischstruktur besonders zart. Perfekt für alle, die einmal etwas anderes als das klassische T-Bone ausprobieren möchten.
Nun weißt du mehr darüber, was ein T-Bone ist und welche Unterschiede es gibt. Jetzt zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du selbst das perfekte T-Bone grillst.
Es ist wichtig, das T-Bone mindestens 45–60 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit es Zimmertemperatur erreicht. So gart das Fleisch gleichmäßiger und du vermeidest, dass die Außenseite schön knusprig ist, während das Innere noch kalt bleibt.
Vor der Zubereitung tupfst du das Fleisch mit Küchenpapier trocken. Dadurch entsteht eine schöne Kruste, da keine Feuchtigkeit mehr auf dem Fleisch ist.
Kurz bevor du das T-Bone grillst, würzt du es großzügig mit Salz – auf allen Seiten. Pfeffer gibst du besser erst nach dem Grillen hinzu, da er verbrennen kann und den Geschmack negativ beeinflusst.
Beim Grillen eines T-Bones sind zwei Zonen auf dem Grill wichtig: eine indirekte und eine direkte Zone. Zuerst wird das Steak bei indirekter Hitze gegart und anschließend bei direkter Hitze scharf angegrillt. So gart das Fleisch gleichmäßiger und das Ergebnis wird deutlich besser.
Starte bei indirekter Hitze von etwa 120 °C und grille anschließend bei direkter Hitze von 250–300 °C.
Wie bereits erwähnt, beginnst du bei indirekter Hitze. So wird das Fleisch nicht außen gar, während es innen noch roh ist. Bleibe bei indirekter Hitze, bis das Steak eine Kerntemperatur von etwa 45 °C erreicht hat.
Sobald die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist, heizt du den Grill auf etwa 250 °C auf. Nun wird das T-Bone scharf angegrillt, um die Maillard-Reaktion zu erzeugen – dadurch entsteht die schöne braune Kruste.
Da das Filet kleiner ist, solltest du darauf achten, diesen Teil eher auf die kühlere Seite zu legen. Alternativ kannst du während der indirekten Phase ein Stück unterlegen, das die Hitze abschirmt. So verhinderst du, dass das Filet well done wird, während das Entrecôte medium bleibt. Wende das Steak regelmäßig, bis eine Kerntemperatur von etwa 48 °C erreicht ist.
Ein sehr wichtiger Schritt, den viele vergessen. Durch die Hitze zieht sich der Fleischsaft nach innen. Schneidest du das Steak sofort an, geht ein Teil des Safts verloren und das Fleisch wird trockener. Lass das T-Bone daher 5–10 Minuten unter Alufolie ruhen, damit sich die Säfte gleichmäßig verteilen können. Beachte, dass die Kerntemperatur in dieser Zeit noch um einige Grad ansteigt.
Nun kommt der schönste Teil: das Aufschneiden und Servieren. Wenn alles gut gelaufen ist, hast du jetzt ein perfektes T-Bone vor dir. Schneide das Fleisch zuerst vom Knochen und dann quer zur Faser in schöne Stücke. Nach Belieben nachwürzen – und guten Appetit!
Nicht jeder mag sein T-Bone gleich gegart. Deshalb findest du hier die Kerntemperaturen für die verschiedenen Garstufen. Denke daran, dass die Temperatur während des Ruhens noch etwas ansteigt.
Ein T-Bone besteht aus Filet und Entrecôte. Diese beiden Stücke garen unterschiedlich schnell. Berücksichtigst du das nicht, erhältst du am Ende ein medium-rare Entrecôte und ein medium Filet.
Wird das T-Bone ausschließlich bei direkter Hitze gegrillt, verbrennt die Außenseite, während das Innere zu roh bleibt. Indirekte Hitze ist daher entscheidend für ein perfektes Ergebnis.
Ein Fleischthermometer gibt dir volle Kontrolle über den Gargrad. So erreichst du immer genau die Garstufe, die du dir vorgenommen hast.